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SVL 1.Mannschaft

Eigentor schockt SVL

13.03.2018

Der SV Listerscheid verliert sein erstes Spiel nach der Winterpause denkbar knapp und äußerst unglücklich gegen den Aufstiegsfavoriten Türk Attendorn mit 2:3. Der Winter ist scheinbar vorbei und im Laufe der letzten Tage ist der Schnee und das Eis auf dem Platz im Ihnetal nach und nach abgetaut, der Platz nun wieder bespielbar. Beide Mannschaften waren einem hartnäckigen Winter ausgesetzt, sodass nur wenige Trainingseinheiten auf dem Platz möglich waren. Großer Fußball und schöne Spielzüge sollte vor Beginn niemand der Anwesenden erwartet haben. Das Trainerteam Arndt/ Busenius musste auf Hauchwitz, Kaufhold, Hutsch, Mitrovic und Fernholz verzichten. Die Gastgeber wirkten von Beginn an wach und im Spiel. Man wollte dem unangefochtenen Tabellenführer einen heißen Kampf liefern und Türk Attendorn wie im Hinspiel alles abverlangen. Dort gelang es den Jungs aus dem Tal überraschend, als nach wie vor einzige Mannschaft, den Tabellenführer zu schlagen. In der fünften Minute wurde unser Trainer „Henna“ Busenius nach einem gut vorgetragenen Angriff im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sven Stump sicher. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs blieb der Gast das spielbestimmende Team. Der SVL wusste über schnelles Umschalten, gefährliche Konter und aggressive Zweikampfführung zu gefallen. Man trat als Team auf und hielt konsequent seine Positionen. In der 26. Minute nutzten die Gäste aus Attendorn eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber. Ein lang geschlagener Freistoß aus dem Halbfeld landete bei Baser, der den Ball stark annahm und mit links unhaltbar abschloss. Bis zur Halbzeit passierte vor den Toren beider Mannschaften nicht mehr viel und es ging mit dem 1:1 in die Kabinen. In der Halbzeitpause waren nicht wenige Zuschauer überrascht und beeindruckt von der kämpferischen Leistung der Ihnetaler. In der zweiten Halbzeit gab es ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit zu sehen. Türk Attendorn hatte sichtlich Probleme mit dem kleinen Platz. Ihre Flugbälle wurden häufig zu lang geschlagen oder durch die starken Innenverteidiger Köster und Teipel abgefangen. Die Gäste nutzten erneut eine Standardsituation zur Führung. Von der linken Außenseite wurde ein Freistoß auf den zweiten Pfosten geschlagen. Dort setzte sich Uysal in der Luft durch und brachte den Ball per Kopf scharf vor das Gehäuse der Gastgeber. In der Mitte sagte Burunkaya danke und drückte die Kugel über die Linie. Zwei weitere Großchancen für Türk vereitelte unser Keeper „Eugen“ stark. In der 78. Minute sorgte Henna mit einem Traumtor für den umjubelten Ausgleich. Er schoss mit seinem schwächeren linken Fuß in den linken Giebel. Der SVL verteidigte die letzten Minuten weiterhin leidenschaftlich und kämpfte bis zum Umfallen. Man ließ nur wenige Abschlüsse der Gäste zu und stand eigentlich sicher. So benötigte der Tabellenführer aus Attendorn die Hilfe der Ihnetaler. Eine Hereingabe wollte Kubiak klären und traf unglücklich und unnötig (in der Mitte stand man mit mindestens drei Abwehrspielern gegen einen Stürmer) ins eigene Netz. Der sprichwörtliche „Lucky-Punch“ zeigte einmal mehr, dass Mannschaften, die oben stehen, leider das Glück mehr auf ihrer Habenseite haben. Listerscheid machte hinten komplett auf, kam jedoch zu keiner klaren Chance mehr. Stattdessen nutzte Türk Attendorn ihre riesigen Chancen in den letzten drei Minuten nicht, um für ein klareres Ergebnis zu sorgen. Listerscheid verliert, wie aus einigen Hinrundenpartien bekannt, in der Schlussphase einen dringend benötigten Punkt. Der SVL rutscht durch die Niederlage ab, da viele Mannschaften hinter dem SVL gepunktet haben. Es gilt, an die kompakte Leistung und mannschaftliche Stärke anzuknüpfen und das Glück in den nächsten englischen Wochen zu erzwingen. Weiter geht es bereits am Mittwoch (14.03.) mit dem Heimspiel gegen den stark aufspielenden Aufsteiger aus Rönkhausen, der sicherlich zu den Überraschungsteams der Saison gehört. Anstoß ist um 19 Uhr…

Traf mit einem Traumtor zum zwischenzeitlichen Ausgleich- Spielertrainer Hendrik "Henna" Busenius